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Widmung

Dem, was andere schon sagten, kann ich nichts Neues hinzufügen; zudem bin ich kein begabter Poet. Ich gebe nicht vor, anderen von Nutzen zu sein: Um meinen eigenen Geist zu üben, habe ich dieses Werk verfaßt.

Ahimsayama

Vierfaches Erwecken der Achtsamkeit

Von all ihren Fähigkeiten wissen sie nichts, wenn sie sie nicht (be)-merken. Manche Menschen merken nicht einmal, wenn es ihnen schlecht geht, wenn sie Hunger haben, Durst, usw., geschweige denn die Schönheiten des Lebens. "Nichts zu merken" ist ein Nachteil. Aber natürlich haben sie schon das Eine oder Andere bemerkt! Sie wissen, wenn sie einen Moment inne halten, daß sie auf einem Stuhl sitzen. Doch weil sie das wissen mußten sie es zuvor bemerken. Also sind sie fähig zu merken. Sie können sich darin üben zu merken, wahrzunehemen. Sie können fünf Minuten wahrnehmen, daß sie einatmen, daß sie ausatmen.

Sie werden bemerken, daß es spannend ist, sich selbst zu begegnen, alles bewußter zu tun.

Vierfaches Erwecken der Achtsamkeit (Buddha)

"Dieser Weg,
den jeder für sich allein gehen muss,
führt zur Läuterung der Wesen,
zur Überwindung von Kummer und Jammer,
zum Schwinden von Leid und Miss­stimmung,
zur Gewinnung des rechten Pfades
und zum Erleben von Nibbana,
er heißt Vierfaches Erwecken der Achtsamkeit".

Buddha (Satipatthana-Sutta M 10)

Welches sind diese vier (4) Aufrichtungen von Achtsamkeit?
  1. Mönche, da weilt ein Mönch im Körper, den Körper betrachtend, eifrig, wissensklar, achtsam, nachdem er Begierde und Unzufriedenheit hinsichtlich der Welt beseitigt hat
  2. er weilt in den Gefühlen, die Gefühle betrachtend, eifrig, wissensklar, achtsam, nachdem er Begierde und Unzufriedenheit hinsichtlich der Welt beseitigt hat
  3. er weilt im Bewusstsein, das Bewusstsein betrachtend, eifrig, wissensklar, achtsam, nachdem er Begierde und Unzufriedenheit hinsichtlich der Welt beseitigt hat
  4. er weilt in den Gesetzmäßigkeiten, die Gesetzmäßigkeiten betrachtend, eifrig, wissensklar, achtsam, nachdem er Begierde und Unzufriedenheit hinsichtlich der Welt beseitigt hat

Doch diese Praxis ist sinnlos, wenn sie nicht auf einer ethisch- moralischen Grundlage ruht.

Die Vier Großen Gelübde

Die Zahl der Wesen ist unendlich; ich gelobe sie alle zu erlösen

Gier Hass und Unwissenheit entstehen unaufhörlich; ich gelobe sie zu überwinden

Die Tore des Dharmas sind zahllos; ich gelobe sie alle zu durchschreiten

Der Weg des Buddha ist unvergleichlich; ich gelobe ihn zu verwirklichen

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